Aug 24
Im Rahmen von Franchiseverträgen wird in der Regel eine Franchisegebühr vereinbart. Diese ist von dem Franchisenehmer für die Zurverfügungstellung des Geschäftskonzepts über die einheitliche Geschäftsausstattung, Marken und Namensnutzung und etwaigen Ausbildungsleistungen durch den Franchisegeber, zu zahlen. Die Franchisegebühr kann als einmalige Zahlung oder als laufendes Entgelt gestaltet werden. In der Regel wird zwischen den Vertragspartnern die monatliche Zahlung der Franchisegebühr vereinbart.
Die Franchisegebühr kann aus einem erstellten Unternehmenskonzept, aus dem die zu erwarteten Umsätze prognostiziert werden können, abgeleitet werden. Die Höhe gestaltet sich dabei in Abhängigkeit von dem erzielten Umsatz des Franchisenehmers. Die Franchisegebühr bewegt sich dabei meist zwischen 2% und 12% vom monatlichen Nettoumsatz des Franchisenehmers, können aber auch höher vereinbart werden.
Eine als fix vereinbarte Franchisegebühr muss auch im Falle keiner Umsatzerzielung an den Franchisegeber durch den Franchisenehmer gezahlt werden. Je nach Umfang der Leistungen des Franchisegebers kann auch die Höhe der Franchisegebühr festgelegt werden.
Aug 24
Zahlreiche Artikel zum Thema “Hilfreiche Wirtschaftsbegriffe” wurden in der ersten Hälfte des Monats August veröffentlicht. Im folgenden soll eine kurze Zusammenfassung der Artikel erfolgen. Das Bundesministerium für Arbeit mit Sitz in Berlin und Bonn hat die Aufgabe Strategien zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Arbeitssicherung zu entwickeln und umzusetzen. Wie diese Aufgaben im Detail gelöst werden erfahren Leser im Artikel “Bundesministerium für Arbeit und Gesundheit“. Die Deflation beschreibt das Ausmaß des Rückgangs des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation die die Steigerung des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen angibt. Welche Folgen mit der Deflation verbunden sind jetzt umfassend im Artikel zur Deflation lesen.
Das Ehegattensplitting kommt im Rahmen des deutschen Einkommenssteuerrechts bei der Anwendung des Steuertarifs zur Zusammenveranlagung von Ehepaaren im Sinne des § 32a Abs. 5 EStG zum Einsatz. Das Ehegattensplitting wird in 3 Schritten durchgeführt.Wie genau die verschiedenen Schritte ablaufen verrät der Artikel zum Ehegattensplitting. Im Rahmen der Erfolgsrechnung wird der Gewinn eines Unternehmens für eine Abrechnungsperiode ermittelt. Dazu werden die Aufwendungen den Erträgen gegenübergestellt. Details zur Erfolgsrechnung bietet der Artikel zur Erfolgsrechnung.
Die Fertigungskosten setzen sich aus den Fertigungseinzelkosten, die direkt auf die Kostenträger zurechenbar sind, den Fertigungsgemeinkosten und den Sondereinzelkosten der Fertigung zusammen. Wie diese einzelnen Kosten betriebswirtschaftlich verrechnet werden erfahren unsere Leser im Artikel zu den Fertigungskosten in anschaulicher und zugleich kompakter Darstellung.
Aug 18
Die Fertigungskosten setzen sich aus den Fertigungseinzelkosten, die direkt auf die Kostenträger zurechenbar sind, den Fertigungsgemeinkosten und den Sondereinzelkosten der Fertigung zusammen. Die Fertigungsgemeinkosten können dabei nicht direkt verursachungsgerecht auf die Kostenstellen verrechnet werden. Eine Verteilung dieser erfolgt im Rahmen der Kostenträgerrechnung über Zuschlagssätze. Die Sondereinzelkosten der Fertigung lassen sich ferner nicht direkt auf einzelne Kostenträger verrechnen.
Welche Fertigungskosten grob im Fertigungsprozess anfallen sollte schon während der Erstellung des Businessplans bei der Kosten- und Absatzplanung berücksichtigt werden. Die Erstellung eines Businessplans kann über eine Businessplan Software erfolgen.
Die Fertigungskosten entstehen im Rahmen der Produktionsabwicklung. Die Fertigungseinzelkosten ergeben sich aus den Einzellohnkosten und den Sondereinzelkosten der Fertigung. Die Fertigungseinzelkosten und die Fertigungsgemeinkosten ergeben die Fertigungskosten. Verbundene Kosten mit dem Einkauf und der Lagerung werden nicht von den Fertigungskosten umfasst. Mit Hilfe der Fertigungskosten erfolgen die Bewertung des direkten und nicht materialbezogenen Ressourceneinsatzes des Produktionsprozesses sowie die indirekt anfallenden Gemeinkosten.
Aug 13
Im Rahmen der Erfolgsrechnung wird der Gewinn eines Unternehmens für eine Abrechnungsperiode ermittelt. Dazu werden die Aufwendungen den Erträgen gegenübergestellt. Die Erfolgsrechnung wird auch Gewinn- und Verlustrechnung genannt. Es können je nach Rechnungszweck verschiedene Erfolgsrechnungen unterschieden werden. Dahingehend kann die interne, die externe und die steuerliche Erfolgsrechnung unterschieden werden. Zum Zeitpunkt einer Unternehmensgründung kann es sein, dass der Gewinn noch ausbleibt und Zuschüsse nötig sind. Über einen Businessplan können Fördermittel zur Existenzgründung vergeben werden.
Zur Ermittlung des Gewinns im Rahmen der externen Erfolgsrechnung kann das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB oder das Umsatzkostenverfahren nach § 275 Abs. 3 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung zur Anwendung kommen. Die interne Erfolgsrechnung erfolgt zur Unternehmenssteuerung als kurzfristige Erfolgsrechnung die unterjährig durchgeführt wird. Je nach internem Rechnungszweck kann die kurzfristige Erfolgsrechnung unternehmensspezifisch strukturiert werden.
Welche Zielgrößen ein Unternehmen für die Erfolgsrechnung definiert kann je nach Zielsetzung variieren. Umgesetzt werden kann die kurzfristige Erfolgsrechnung als Ist-, Normal- oder Planerfolgsrechnung gestaltet werden.
Aug 10
Das Ehegattensplitting kommt im Rahmen des deutschen Einkommenssteuerrechts bei der Anwendung des Steuertarifs zur Zusammenveranlagung von Ehepaaren im Sinne des § 32a Abs. 5 EStG zum Einsatz. Das Ehegattensplitting wird in 3 Schritten durchgeführt. Im ersten Schritt erfolgt die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens beider Ehegatten und dessen Halbierung (Splitting). Im zweiten Schritt erfolgt die Berechnung der Einkommenssteuer auf das halbierte Einkommen der Ehegatten nach dem geltenden Einkommenssteuertarif. Die ermittelte Einkommenssteuer wird im dritten Schritt verdoppelt und stellt somit den einkommenssteuerpflichtigen Betrag der Ehegatten unter Anwendung des Ehegattensplittings dar.
Hintergrund des Ehegattensplittings ist die Anwendung des Besteuerungsprinzips nach der Leistungsfähigkeit auf die Ehe einer Wirtschaftsgemeinschaft. Voraussetzung für die Anwendung des Ehegattensplittings ist das Vorliegen einer Einkommensdifferenz zwischen den Eheleuten. Einkommenshöhen oberhalb der Progressionszone erlauben keine steuerlichen Vorteile durch die Anwendung des Ehegattensplittings. Bedeutung hat das Ehegattensplitting nicht nur bei progressiven Steuerarten mit konstantem Durchschnittssteuersatz sondern auch bei steigendem Steuersatz.
Das Ehegattensplitting verschafft den Ehegatten einen steuerlichen Vorteil gegenüber der Besteuerung eines unverheirateten Paares. Diese Steuerersparnis wirkt sich unter Umständen auch auf die etwaige Selbstständigkeit eines oder beider Ehegatten aus.
Aug 04
Die Deflation beschreibt das Ausmaß des Rückgangs des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Die Deflation ist das Gegenteil der Inflation die die Steigerung des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen angibt. Mit der Deflation sind direkte und indirekte Auswirkungen auf Schuldner und Gläubiger verbunden. Direkt wirkt sich die Deflation auf Schuldner aus, da der Wert ihrer kreditfinanzierten Sachgüter sinkt wobei Ihre Kreditschuld sich auf dem gleichen Niveau bewegt wie zum Zeitpunkt des Erwerbs der Sachgüter. Von der Deflation profitieren hingegen die Besitzer von Geldvermögen, da der zinsbereinigte Kapitalwert steigt.
Als Folge ist ein erhöhtes Insolvenzaufkommen mit den damit einhergehenden negativen Folgen für Arbeitnehmer und Gläubiger zu verzeichnen. Im Zuge der Deflation steigt die allgemeine Kaufkraft der Konsumenten allerdings ohne vollständige Preisanpassungsfähigkeit. Indirekte Auswirkungen können selbstverstärkende Tendenzen der Inflation darstellen die durch die merkliche Kaufzurückhaltung der Konsumenten, aufgrund dessen das diese mit weiteren Preissenkungen rechnen, resultieren.
In Folge dessen geht die Produktion aufgrund fehlender Nachfrage zurück und die Gefahr von Insolvenzen steigt. Eine weitere Folge ist die Verminderung der sich im Umlauf befindlichen Geldmenge durch Banken die wiederum mit einer eingeschränkten Kreditvergabe und der Erschwerung des Wirtschaftswachstums durch fehlendes Kapital zur Umsetzung des Businessplans verbunden ist.
Jul 30
Das Bundesministerium für Arbeit mit Sitz in Berlin und Bonn hat die Aufgabe Strategien zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Arbeitssicherung zu entwickeln und umzusetzen. Ferner obliegt es dem Bundesministerium für Arbeit (BMAS) die Integration behinderter Menschen zu forcieren und eine umfassende soziale Sicherung zu gewährleisten.
Der unmittelbare Geschäftsbereich des BMAS ist das Arbeits- und Sozialgericht auf Bundesebene, das Bundesversicherungsamt und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Das BMAS ist für die Arbeitsmarktpolitik, das Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Rente und die soziale Sicherung zuständig. In Bezug auf den Arbeitsmarkt obliegt es dem BMAS Arbeitsmarktstatistiken zu erstellen, die Grundsicherung für Arbeitssuchende zu gewährleisten und das Vermittlungs- und Förderungsangebot zu bestimmen. Hinsichtlich des Arbeitsrechts regelt das BMAS die Rechtsgrundlagen zum Arbeitsverhältnis, Regelungen zum Mindestlohn und der Entsendung von Arbeitnehmern sowie allgemeinverbindliche Tarifverträge.
Im Rahmen des Arbeitsschutzes werden Regelungen zur Arbeitsstätten- und Arbeitsplatzgestaltung, medizinischem Arbeitsschutz, Arbeitsmitteln und Anlagen wie zur Geräte- und Produktsicherheit getroffen. Ein Unternehmen hat bereits im Businessplan die Anforderungen des Bundesministeriums für Arbeit einzukalkulieren und frühestmöglich mit der Umsetzung dieser zu beginnen.
Jul 30
Im Juli wurden verschiedene Artikel zu speziellen Begrifflichkeiten aus der Wirtschaft veröffentlicht, die im Rahmen der Existenzgründung von Bedeutung sind. Alle wichtigen Informationen zur Abgeltungssteuer konnten unserer Besucher in einem kompakten Artikel lesen. Welche Möglichkeiten sich im Sinne der Finanzierung über einen Akzeptkredit ergeben erfuhren Gründer in praxisorientierter Form. Welche Voraussetzung für die Schließung eines Arbeitsvertrages von Unternehmern und Gründern zu beachten sind, wurde im Juli vorgestellt. Die Vorgaben hinsichtlich der Bankenaufsicht wurden im Artikel zu Basel 2 erörtert. Schlussendlich stellten wir den Unternehmern mit einem Artikel zum Betriebsergebnis das Vorgehen zur Ermittlung des Unternehmenserfolgs vor.
Jul 27
Das Betriebsergebnis stellt den Gewinn eines Unternehmens aus dem Saldo der Einnahmen und Ausgaben, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit angefallen sind, dar. Als wirtschaftliche Kennzahl wird das Betriebsergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung im Sinne des § 275 HGB als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ermittelt. Im Rahmen der Erfolgsanalyse eines Unternehmens erfolgt die Aufrechnung von Erträgen und Aufwendungen einer Periode, die im Rahmen der Betriebstätigkeit angefallen sind.
Das Gegenstück des Betriebsergebnisses stellt das neutrale Ergebnis dar, welches sich aus außerordentlichen und betriebsfremden Geschäftsvorgängen ergibt. Zu diesen zählen unter anderem betriebszweckfremde Erfolgsbeiträge, periodenfremde und wertunangemessene Erträge und Aufwendungen. Zu den außerordentlichen Erfolgsbeiträgen gehören Aufwendungen die in der Gewinn- und Verlustrechnung erscheinen und nicht als verursachungsgerecht anzusehen sind.
Die Abgrenzung hinsichtlich zeitlichem und sachlichem Gegenstand wird in der Regel innerhalb der Finanzbuchführung vorbereitet und anschließend im Rahmen des Jahresabschlusses zum Zwecke der externen Rechnungslegung zusammengefasst. Das Betriebsergebnis stellt für den Unternehmer eine entscheidende Kennzahl zu Beurteilung des Erfolgs des Kerngeschäfts im Sinne des Unternehmenskonzepts dar.
Jul 21
Unter Basel 2 werden alle Eigenkapitalvorschriften für die Bankenaufsicht zusammengefasst, die vom Basler Ausschuss innerhalb der letzten Jahre vorgeschlagen wurden, bezeichnet. Die Pflicht diese Vorschriften von allen Kreditinstituten und Finanzierungsdienstleistungsinstituten anzuwenden besteht seit dem 1. Januar 2007 innerhalb der Europaischen Union.
Ziel des Terminus Basel 2 ist es eine angemessene Eigenkapitalausstattung von Instituten und einheitliche Wettbewerbsbedingungen im Rahmen der Kreditvergabe und des Kredithandels zu gewährleisten. Gegenstand der Erweiterung von Basel 1 zu Basel 2 stellt die stärkere Ausrichtung der Eigenkapitalanforderungen am realen Risiko dar. Im Zuge dessen soll eine stärkere Annäherung an den Eigenkapitalbedarf der Institute realisiert werden. Ergebnis einer strengen Umsetzung der Vorgaben von Basel 2 geht mit einer großen Unwahrscheinlichkeit hinsichtlich der Vergabe von riskanten Krediten, bspw. im Rahmen einer Existenzgründung, einher.
Kritik gegenüber Basel 1, die die Vorschriften nach Basel 2 notwendig machten, bestehen hinsichtlich der Fehlallokation des aufsichtsrechtlichen Kapitals aufgrund von Anreizen zur Kreditvergabe an Kunden mit schlechter Bonität, die Einbeziehung weniger relevanter Risiken und der mangelnden Konformität aufsichtsrechtlicher Prüfung und Veröffentlichung von Risikoinformationen.
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